„Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.“

Charles Darwin

Individuelles und ganzheitliches Training stehen für mich an erster Stelle.
Mir ist es wichtig, positives Verhalten zu fördern und eine vertrauensvolle Bindung zwischen dir und deinem Hund aufzubauen anstatt sich auf die Schwächen zu konzentrieren. Wenn wir die Bedürfnisse unserer Hunde beachten und ihnen ein entsprechendes Umfeld schaffen, wird das unser Zusammenleben erleichtern und bereichern. Mein Training basiert auf belohnungsorientierten und wissenschaftlich belegten Methoden. Ein gewaltfreier und respektvoller Umgang mit Tieren und Menschen ist für mich selbstverständlich!

Wie ich zum Hundetraining kam?

Mit 19 Jahren erfüllte ich mir den Traum eines eigenen Hundes. Ich wollte etwas Gutes tun und entschied mich für einen Welpen aus einem Tierheim. Denym kam aus dem Ausland. Er wirkte gesund und munter. Als ich nach der Eingewöhnungszeit mit dem Welpenkurs begann, sagte mir eine der Trainerinnen, dass der Kleine wohl noch keine acht Wochen alt gewesen sei, als er zu mir kam. Mir war damals nicht bewusst, wie wichtig eine gute Sozialisierung für das gesamte Hundeleben ist. Denym zeigte oft Angstverhalten. Besonders fremden Menschen und anderen Hunden gegenüber war er sehr unsicher. Wurde ihm der Abstand zu gering, versuchte Denym durch Aggressionsverhalten wieder mehr Raum zu bekommen. Diese Zeit war sehr anstrengend für uns. Ich bekam viele „gut gemeinte“ Ratschläge von Hundebesitzer*innen und Trainer*innen. Doch nichts konnte uns wirklich helfen. Ich begann Bücher zu lesen und wir fanden, hauptsächlich durch Management, einen guten Weg. Leider ist Denym mit nur 8 Jahren, ganz unerwartet, an einem Lebertumor gestorben.
Nachdem ich mein Biologiestudium positiv abgeschlossen hatte, wusste ich nicht genau, wohin es mich beruflich ziehen würde. Anders als gedacht, fing ich in einem Verein als Office-Mitarbeiterin an. Hunde fehlten mir und ich spielte mit dem Gedanken, wieder einem Hund ein Zuhause zu schenken. Da ich mir aber auch beruflich eine Veränderung wünschte, entschied ich mich für eine Ausbildung zur Hundetrainerin. Kurze Zeit später wurde ich schwanger und verschob meinen Wunsch nach einem eigenen Hund nach hinten.
2019 habe ich meine Ausbildung im Schulungszentrum für Tierverhaltenstherapie und Erziehungsberatung TVT e.U. (SzTVT) erfolgreich abgeschlossen und kann mich nun endlich auf das Training von Menschen mit Hund konzentrieren.